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Nein sagen

Ein zeitsparender Ansatz

Kevin Ashton, britischer Technologie-Pionier, beschreibt in seinem Buch „How to fly a horse“ einen simplen, jedoch durchaus effektiven Ansatz, mehr kreativen Output zu generieren.

Ashton sieht Zeit als das Ausgangsmaterial von Kreation. Wenn man all die Magie und Mythen rund um Kreation wegwischt, bleibt einzig der Faktor Zeit übrig: Zeit die es benötigt in seinem Tun ein Experte zu werden. Zeit die es braucht Lösungen für Probleme zu finden. Zeit die in Denkprozesse fließt und in das Perfektionieren. Versuch und Irrtum – immer wieder.

Das Prinzip von Zeit ist einfach: Du hast weniger zur Verfügung als du meinst und brauchst mehr als du glaubst. Kreation konsumiert. Den ganzen Tag, jeden Tag. Sie kennt keine Wochenenden und keinen Urlaub. Kreation passiert nicht wenn man Lust darauf hat. Sie ist Angewohnheit, Zwang, Besessenheit, Berufung.

Du hast weniger Zeit zur Verfügung als du meinst und brauchst mehr als du glaubst.

Ashton schlägt vor, öfter mal „Nein“ zu sagen. „Nein“ zur Einladung von Freunden auf die ich eigentlich keine Lust habe und die einen ganzen Abend konsumiert oder „Nein“ zum Meeting, das nur des Meeting willens abgehalten wird. Kreative Menschen fragen sich nicht wie viel Zeit etwas kostet, sondern wie viel Kreatives sie in dieser Zeit generieren könnten. Wie viel weniger schaffe ich, wenn ich nicht „Nein“ sage.

Wir sind jedoch nicht erzogen worden „Nein“ zu sagen, sondern dazu NICHT „Nein“ zu sagen. „Nein“ zu sagen kann uns unfreundlich und egoistisch erscheinen lassen und doch kann es der Schlüssel zu kreativem Schaffen sein.

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