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SUP Yoga

Was kann ich mir darunter vorstellen?

Eine Kolumne von Melissa Schumacher

Stand-up-Paddling kombiniert mit Yoga? Klingt interessant und ist es auch. Was du dir darunter vorstellen kannst, verraten wir dir hier.

WAS IST DER YOGASTIL SUP YOGA?

Du liebst den Sommer, das Wasser, die Wellen und den Strand? Und bist vielleicht sogar ein Surfer oder fit im SUP-surfing? Dann ist der neue Trendsport Stand-up-Paddle-Yoga (SUP Yoga) perfekt für dich! Hier kannst du deine Yogaübungen unter freiem Himmel in deinem Lieblingselement praktizieren. Dein Brett ist dabei deine Yogamatte! Sowohl sitzende und kniende als auch stehende Asanas lassen sich tatsächlich super auf dem schwankenden Untergrund üben. Zudem ist Stand-up-Paddle-Yoga ein optimales Training für deine Balance.

WAS KANN ICH VON SUP YOGA ERWARTEN?

Deine Yogaübungen auf dem Stand-up-Paddle-Brett (SUP-Brett) kannst du auf jedwedem Wasser machen, das relativ ruhig ist: im Meer, auf einem See oder einem gemächlich fließenden Fluss. Also auf geht’s zum Chiemsee, nach Bali oder auf die Malediven.

Anders als im Yogastudio oder bei die zuhause ist es natürlich schwieriger, dich zu „erden“. Hier kommt es entscheidend darauf an, dass du einen guten Stabilitäts- und Gleichgewichtssinn hast.

Anfangs wird dein Yogalehrer die Übungen mit dir an Land trainieren, damit du dich mit dem Brett und dem Flow der Asanas vertraut machen kannst, bevors dann auf dem Wasser wacklig wird. Wenn du noch keine Erfahrungen mit Surfbrettern oder ähnlichem hast, wirst du auf dem Wasser zunächst auch das Paddeln lernen, bevor ihr mit den Übungen startet.

SUP-Yoga macht vor allem riesen Spaß und stellt damit eine tolle Abwechslung zu den konzentrierten und ruhigen Yogakursen im Yogastudio dar. Was nicht heißt, dass die Yogapraxis damit nicht ernst genommen wird! Die Verbindung mit dem Wasser, dem bewegten Untergrund und der Natur kann sogar besonders meditativ sein.

WIRKUNGEN, VORTEILE UND SCHWERPUNKTE

Du verbindest deine Liebe zum Wasser, zur Natur und dem freien Himmel mit deiner Yoga-Leidenschaft. Stand-up-Paddle-Yoga stärkt zudem deine Balance und deine Stabilität. Das schwankende Brett und die Umgebung machen die Meditation noch entspannender. Außerdem macht es einen riesen Spaß.

WELCHE YOGAÜBUNGEN WERDEN PRAKTIZIERT?

Gut geeignet sind vor allem für Einsteiger alle Yogaübungen, bei denen du einen stabilen Stand (oder Sitz) hast, also zum Beispiel der Herabschauende Hund, die Stellung des Kindes und das Kamel. Und gib dem Meer einen wunderbaren Sonnengruß. Auch der Baum sowie die Kobra werden klassischerweise praktiziert. Doch im Prinzip sind deiner Kreativität auf dem Wasser keine Grenzen gesetzt!

WAS BRAUCHE ICH FÜR DIE STUNDE? WAS SOLL ICH ANZIEHEN?

Was du brauchst, sind Badeklamotten. Denn natürlich kann es vorkommen, dass du kurz dein Gleichgewicht verlierst und ins Wasser fällst. Wenn du dich im Bikini nicht wohl fühlst, kannst du auch eine Boardshorts und ein dünnes Skinshirt auf deinem Brett tragen.

An kühleren Tagen nimm dir etwas zum Überziehen mit, das schnell trocknet. Das ist bei den meisten Funktionskleidungen der Fall (z.B. Skinshirts). Außerdem Wechselklamotten und ein Handtuch für die Rückkehr. Schwimmfähigkeiten solltest du natürlich auch besitzen.

Das Paddelbrett kannst du dir an vielen Orten ausleihen. Es sollte mindestens 3 Meter lang sein. Mit entsprechenden Paddeln kommst du aufs Wasser hinaus und wieder zum Strand zurück. Probiere das Board vorher aus, ob es rutschfest ist.

WER HAT DIESEN YOGASTIL ENTWICKELT?

Zugeschrieben wird die Entwicklung des Stand-up-Paddle Yoga der Schwedin Rachel Brathen. Sie gibt regelmäßig Kurse und Workshops sowohl im Trockenen als auch auf dem Wasser. Das Stand-up-Paddeln hat seinen Ursprung auf Hawaii beziehungsweise Polynesien.

Melissa Schumacher

Melissa Schumacher ist Reisebloggerin, Yogi-Wannabe, Rettungstaucherin und Backpacking-Enthusiastin mit viel Liebe für Umwelt und Natur.

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